SV Reelsen – SV Holzhausen/ Erwitzen 2-2

In einer wenig ansehnlichen Partie teilen die Sportvereine aus Reelsen und Holzhausen/Erwitzen die Punkte.
Dass im ersten Spiel in diesem Jahr auf strapaziertem Reelsener Geläuf kein Zauberfußball zu sehen sein würde, war allen Beteiligten vorher klar. Zu sporadisch wurde aufgrund der widrigen Witterung und des allenfalls durchschnittlichen Grüns trainiert, als dass eine spielerisch ansprechende Leistung dabei herauskäme.
Was die erfreulich zahlreichen Zuschauer aber geboten bekamen, war fußballerische Schonkost, allerdings stimmten Ehrgeiz und Einsatz beider Teams. In einer zerfahrenen und den Spielfluss vermissen lassenden erste Halbzeit lag ein leichtes Übergewicht bei den Gästen. Die gut aufgestellte blau/weiße Defensive ließ allerdings kaum nennenswerte Möglichkeiten zu, keine Tore zur Halbzeit.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich nicht viel, jedoch kamen die Gastgeber nun deutlich besser ins Spiel. Den kuriosen Führungstreffer für die Heim-Elf konnte jedoch erst das kurz zuvor eingewechselte Sturm-Duo J. Weise-Emden/ Pelka erzielen. Ob Klaus Pelka der Bogenlampe seines Sturm-Partners aus 30 Metern noch die entscheidende Richtungsänderung verlieh, weiß wohl nur er selbst. Spektakulär war der Treffer allemal. 

Das Reelsener Glücksgefühl währte jedoch nicht all zu lang, denn nach einer langen Flanke hatte einer von zwei sträflich allein gelassenen Gäste-Stürmen kaum Mühe, den SV-Keeper Sievers per Kopf zu überwinden.

Kollektive Lethargie machte sich aufgrund der hart erkämpften und nun egalisierten Führung bei den Kickern von der Aa breit. Mitten in dieser Tiefschlafphase der blau/weißen legten die Gäste aus Holzhausen und Erwitzen das 2:1 nach; fast eine Kopie des Ausgleiches – wieder stimmte die Zuordnung im Strafraum nicht.

Allerdings zeigte der SV Reelsen an diesem Nachmittage unverhoffte Moral und glich durch einen direkt verwandelten Müller-Freistoß kurz vor Schluss noch aus. Aufgrund des Spielverlaufs zwar dieses 2:2 zwar glücklich, doch kam er dank des großen Kampfesgeistes und des unbändigen Siegeswillens auch nicht unverdienter Weise zu Stande.
 
 
Tim Gemmeke

 

Veröffentlicht am

17:42:59 22.03.2009

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